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Der Reinhardswald

Wer das Besondere sucht, ist hier genau richtig! Zwischen den Flüssen Fulda, Weser und Diemel erstreckt sich das "Schatzhaus europäischer Wälder" - der Reinhardswald - auf über 200 km² von Bad Karlshafen im Norden bis nach Wilhelmshausen im Süden. Der Reinhardswald zählt zu einem der am dünnsten besiedelten Gebiete Deutschlands und bietet Ruhe- und Erholungsuchenden eine Vielzahl an Wanderwegen, Sehenswürdigkeiten und geschichtsträchtigen Orten, die bis in die Bronzezeit zurückführen. 

Erlebnis Hessen - Im Bann des Reinhardswalds:

Ein wirklich sehenswerter Filmbeitrag des HR über unsere märchenhafte Region:


Märchenhaft wild

Auch wenn der Reinhardswald "märchenhaft wild" erscheint, wurde er als Kulturwald angelegt. Seit Jahrhunderten nutzten die Menschen den Reinhardswald auf unterschiedliche Weise:

  • Zur Hute (Waldweide) für ihre Nutztiere wie Schweine, Schafe oder Pferde
  • zur Fischzucht in aufgestauten Teichen,
  • zur Jagd und natürlich 
  • zur Holzgewinnung - Das geschlagene Holz wurde nicht nur als Baumaterial oder zum Heizen verwendet, sondern auch für die Köhlereien oder zur Glas- und Keramikherstellung.


Ob auch der arme Holzhacker mit seiner Frau und den beiden Kindern Hänsel und Gretel am Reinhardswald gewohnt hat, ist unklar. Klar ist jedoch, dass die Brüder Grimm im Umkreis des Reinhardswalds Inspiration für viele bekannte Märchen gefunden haben. Die Deutsche Märchenstraße schlängelt sich von Hanau, dem Geburtsort der Brüder Grimm, entlang des Reinhardswalds bis nach Bremerhaven. Mitten im Reinhardswald steht das von Rosen umrankte Dornröschen-Schloss Sababurg. Auf der Trendelburg lässt Rapunzel ihr Haar herunter und auch der im Märchen oft als böse dargestellte Wolf wurde immer wieder im Reinhardswald gesichtet. Wenn Sie im Reinhardswald spazieren gehen, brauchen Sie aber keine Angst zu haben. Die letzte Wolfssichtung liegt schon einige Jahre zurück.


Rückzugsgebiet für seltene Tiere und Pflanzen

Mit etwas Glück - und natürlich der erforderlichen Umsicht - entdecken Sie auf Ihren Wanderungen aber vielleicht die scheue Wildkatze, einen Uhu oder sogar einen der weißen Hirsche vom Reinhardswald. Etwas größer ist die Wahrscheinlichkeit auf eine Begegnung mit Rehen, Hasen, Füchsen oder Wildschweinen. Begleitet vom Gezwitscher der Singvögel oder dem Klopfen eines Spechtes, genießen Sie die Ruhe und Schönheit unseres artenreichen Waldes: Neben Eichen, Buchen und Birken finden Sie Fichten und Kiefern, Kastanien oder Ebereschen. Darunter den typischen Adlerfarn, Brombeersträucher, Schlehe, Springkraut oder Buschwindröschen. Einige ausgewählte Wandertipps im Reinhardswald finden Sie hier.


Anfahrt

Verschiedene Wanderwege im Reinhardswald erreichen Sie bequem vom Ferienhaus Hofmeyer aus. Die Wanderparkplätze Kühbacher Wiese, Roter Stock oder Urwald/Drecktor erreichen Sie binnen ca. 15 Minuten Autofahrt.

Die Sage vom Grafen Reinhard

Neben den bekannten Märchen der Brüder Grimm begegnen Sie im Reinhardswald verschiedenen Sagen. Besonders gern wird die Geschichte von der Entstehung des Reinhardswalds und der Namensfindung erzählt:
Graf Reinhard gehörten riesige Ländereien zwischen Weser und Diemel. Leider war er dem Glücksspiel verfallen - hatte dabei jedoch kein glückliches Händchen. Eines Abends saß er beim Spiel zusammen mit dem Bischof von Paderborn und hatte schon all sein Geld verloren. Dann setzte er seine gesamte Grafschaft auf ein Spiel - und verlor. Er flehte den Bischof an, auf seinen Ländern noch einmal säen und ernten zu dürfen. Der Bischof willigte ein. Da säte der listige Graf Reinhard überall Eicheln. Bis die Bäume Früchte trugen, waren Graf und Bischof schon längst verstorben, die Ländereien gerettet und der Reinhardswald entstanden.